{"id":2070,"date":"2017-06-25T02:14:05","date_gmt":"2017-06-25T00:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/hub-hemmersbach.de\/?page_id=2070"},"modified":"2017-06-25T18:41:55","modified_gmt":"2017-06-25T16:41:55","slug":"heiliger-hubertus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hub-hemmersbach.de\/?page_id=2070","title":{"rendered":"Heiliger Hubertus"},"content":{"rendered":"<div class=\"item-page \">\n<h1>Die Geschichte des heiligen Hubertus<\/h1>\n<h5><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.hemmersbacher-schuetzenbruderschaft.de\/images\/hubertus1.jpg\" alt=\"Hubertus\" border=\"0\" \/>\u00dcber die Herkunft des heiligen Hubertus ranken sich viele Geschichten.<\/h5>\n<p>Er soll um 655 als erster Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse in Aquitanien geboren worden und ein Vorfahre der franz\u00f6sischen K\u00f6nige gewesen sein. Nach einigen K\u00e4mpfen und Schlachten heiratete er die Grafentochter Floribana von L\u00f6wen und zeugte mit ihr einen Sohn. Leider starb seine Gattin bei der Geburt dieses Kindes und Hubertus war dar\u00fcber sehr verzweifelt. Um seinen Schmerz zu bet\u00e4uben und Zerstreuung zu finden, ging er st\u00e4ndig auf die Jagd.<\/p>\n<p>In einer anderen Version der Geschichte zog sich Hubertus sogar g\u00e4nzlich f\u00fcr einige Jahre als Einsiedler in die Ardennen zur\u00fcck. Als er an einem Feiertag - Karfreitag oder Weihnachten - wieder auf die Jagd ging und einem kapitalen Hirsch auf den Fersen war, geschah pl\u00f6tzlich das Wunder. Der Hirsch drehte sich um und Hubertus sah ein leuchtendes goldenes Kreuz zwischen den Geweihstangen. Dabei soll eine Stimme ihn vor zuviel weltlichen Ausschweifungen gewarnt haben. Das war genug Warnung f\u00fcr den franz\u00f6sischen Adligen. Er schwor allen weltlichen Vergn\u00fcgungen ab und lies sich flugs zum Priester weihen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Dann wird seine Geschichte wieder belegbar.<\/h5>\n<p>Hubertus wirkte erst in den Ardennen und in Brabant als Missionar und wurde sp\u00e4ter Bischof von Tongern-Maastricht. 722 verlegte er seinen Bischofssitz nach L\u00fcttich. Er soll w\u00e4hrend dieser Zeit viel Gutes getan haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.hemmersbacher-schuetzenbruderschaft.de\/images\/hubertus2.jpg\" alt=\"Hubertus2\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>727 starb Hubertus und wurde Berichten zufolge am 3. November 743 heilig gesprochen. Seine Gebeine wurden nach Andage (Andain) \u00fcberf\u00fchrt. Es setzte eine starke Pilgerbewegung aus ganz Europa in das \u00d6rtchen ein, das seinen Namen bald in Saint-Hubert \u00e4nderte. Seit der franz\u00f6sischen Revolution sind seine Gebeine verschwunden, zahlreiche Kirchen erheben jedoch den Anspruch, Teile von ihnen zu besitzen.<\/p>\n<h4>Der heilige Hubertus war \u00fcbrigens ein sehr vielseitiger Heiliger.<\/h4>\n<p>Seine Patronate sind die Ardennen und das Bistum L\u00fcttich. Er ist besonders den J\u00e4gern, F\u00f6rstern und Sch\u00fctzen zugetan, aber auch den Metzgern, K\u00fcrschnern, Optikern, Metallarbeitern sowie den Mathematikern und den Herstellern ihrer Apparate. Er besch\u00fctzt die Jagdhunde und bewahrt vor Tollwut und Schlangenbiss. Den Wasserscheuen hilft er bei der \u00dcberwindung ihrer Angst.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Hannebacher Kapelle<\/h3>\n<p>Der heilige Hubertus ist besonders in der Gegend um L\u00fcttich in zahlreichen Kirchen und Kapellen abgebildet. Um Hubertus ringen sich auch zahlreiche Br\u00e4uche: Das geweihte Hubertusbrot soll gegen den Angriff tollw\u00fctiger Hunde sch\u00fctzen. Der Hubertusschl\u00fcssel ist eine Art Nagel, dessen Kopf ein stilisiertes Jagdhorn tr\u00e4gt und tollwutkranken Tieren als Heilmittel in die Bisswunde gedr\u00fcckt wird. Bis ins 20. Jahrhundert wurde der Hubertusschl\u00fcssel in Deutschland noch angewandt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte des heiligen Hubertus \u00dcber die Herkunft des heiligen Hubertus ranken sich viele Geschichten. Er soll um 655 als erster Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse in Aquitanien geboren worden und ein Vorfahre der franz\u00f6sischen K\u00f6nige gewesen sein. Nach einigen K\u00e4mpfen und Schlachten heiratete er die Grafentochter Floribana von L\u00f6wen und zeugte mit ihr einen Sohn. 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